Schlittschuhlaufen und Winterspaß in Schleswig-Holstein
Schlittschuhlaufen und Winterspaß in Schleswig-Holstein, Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Der Winter ist in Schleswig-Holstein angekommen. Mit dem ersten Schnee öffnen zahlreiche Eisbahnen im ganzen Land und laden zum Schlittschuhlaufen, Feiern und Staunen ein. Von Kiel über Rendsburg bis Scharbeutz – überall locken Eisdiskos, Musik und festliche Atmosphäre. Viele Anlagen bieten bereits geöffnete Eisflächen mit günstigen Eintrittspreisen und abwechslungsreichen Programmen für Familien und Gruppen.

Inhaltsverzeichnis:

Kieler Stadtwerke Eisfestival am Germaniahafen

In Kiel startete am 19. November das Stadtwerke Eisfestival am Germaniahafen. Acht Wochen lang können Besucher hier auf echtem Eis laufen, feiern und Musik von DJs genießen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, Kinder zahlen 4 Euro für zwei Stunden.

  • Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr
  • Schuhverleih: 3 bis 5 Euro
  • Musik-Events jedes Wochenende

Die Veranstaltung zählt zu den beliebtesten Winterattraktionen im Norden. Wer seinen Winterausflug plant, findet auch Inspiration zu den Weihnachtsmärkten in Schleswig-Holstein, die vielerorts gleichzeitig beginnen.

Eislaufen, Feiern und Musik von DJs auf echtem Eis
Eislaufen, Feiern und Musik von DJs auf echtem Eis, Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Eislaufvergnügen in Neumünster und Rendsburg

In Neumünster öffnet die Eisbahn gemeinsam mit dem Weihnachtsmarkt am 20. November. Vormittags ist sie Schulklassen vorbehalten, nachmittags steht sie allen offen. Der Eintrittspreis liegt einheitlich bei 4 Euro. In Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) beginnt das Stadtwerke-SH-Eislaufen am 24. November. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 4 Euro für zwei Stunden.

Beide Städte setzen auf familienfreundliche Angebote und zentrale Lagen. Besucher sollten die Öffnungszeiten prüfen, da an Feiertagen gesonderte Regelungen gelten. Einen Überblick über weitere Freizeitmöglichkeiten im Land gibt es hier.

Riesen-Eisbahn im Scharbeutzer Kurpark

Seit dem 15. November lockt die „Eiswelt Scharbeutz“ mit Deutschlands größter mobiler Eisbahn. Drei echte Eisflächen sind über einen Rundkurs verbunden. Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder 8 Euro. Das Online-Buchungssystem ermöglicht eine bequeme Reservierung.

  • Fläche: über 1.000 Quadratmeter
  • Dauer: bis Ende Januar geöffnet
  • Extras: Eisstockschießen, Après-Skate-Partys

Auch in Grömitz startet am 24. November die „Grömitzer Eiszeit“. Neben Eislaufen und Musik finden hier regelmäßig Partys statt. Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 5 Euro.

Eislaufen in Weißenhäuser Strand und Lübeck

Im Ferienpark Weißenhäuser Strand (Kreis Ostholstein) beginnt die Saison am 5. Dezember. Die Preise liegen bei 9 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder. In Lübeck ist die Eisbahn am CITTI-Park bereits seit Oktober geöffnet. Zwei Stunden kosten hier 8 Euro beziehungsweise 6 Euro.

An der Ostseeküste konzentrieren sich die meisten Eisflächen, während an der Westküste das Angebot kleiner ist. Dennoch lohnt ein Besuch in Heide, Elmshorn oder Kaltenkirchen, wo Wintermärkte mit Eisbahnen aufgebaut wurden. Weitere saisonale Veranstaltungen und Tipps für den Norden finden Interessierte unter diesem Beitrag.

Heide, Elmshorn und Brokdorf bieten Wintervergnügen

In Heide steht auf dem Marktplatz eine 600 Quadratmeter große Eisbahn. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 4 Euro. In Elmshorn läuft das Stadtwerke-Eisvergnügen zu denselben Konditionen. In Kaltenkirchen sorgt das Winter-Eisvergnügen bei den großen Möbelmärkten mit Eisdiskos für Stimmung. Im Elbe-Eis-Stadion Brokdorf sind zusätzlich Eisstockschießen und Eispartys möglich.

Die Öffnungszeiten variieren je nach Ort. Viele Eisflächen sind täglich geöffnet, manche reserviert für Schulklassen oder Firmenfeiern. Leihgebühren betragen zwischen 3 und 5 Euro, Familien- und Gruppenrabatte sind üblich.

Schleswig-Holstein verwandelt sich in den kommenden Wochen in ein echtes Wintersport-Paradies für alle Generationen.

Prüfen Sie die Standorte der Eisbahnen in der Region Schleswig-Holstein auf der Google-Karte:

Karte: Google Maps

Quelle: NDR, PATIZONET